TSV Kronshagen     SGBornhöved/Schmalensee


     TSV Kronshagen          SG BornhSchmWank

                                          0   :   7
 Die SG bleibt nach dem 0:7 in Kronshagen

2019 weiter ohne eigenen Torerfolg

TSV Kronshagen -   SG Bornhöved/Schmalensee 7:0 (3:0)

Aufstellung: PatrickRehberg – Florian Bruckschlögl (ab 46. Valdrin Idrizi) – Rene Danker (ab 64. Nico Wolf) – Jonas Griese – Hendrik Müller – Sebastian Brügmann – Patrick Mester – Rigers Jace –Marcel Petitjean – Murat Ocak – Fabian Makus

Nicht eingesetzt: Metin Sari und Jan Schütt

Karten: Gelb: Marcel Petitjean (34.) und Patrick Mester (51.) wegen Unsportlichkeit und Rot für Murat Ocak wegen Zuschauerbeleidigung (30.)

Schiedsrichter: Yannick Jacobs, SV Tönning, in einem insgesamt fairen Spiel mit einigen zweifelhaften Entscheidungen

Torfolge: 1:0 (2.) Rene Behrens - 2:0 (34.) Laubach - 3:0 (41.) Andres - 4:0 (49.) - 5:0 (58.) Wethgrube - 6:0 (78.) Andres - 7:0 (80.) Hussain

Der Tabellenzweite zeigte sich bei anhaltendem Regen von Beginn an spielstärker und setzte die SG sofort durch gekonntes Flachpassspiel unter Druck. Schon nach zwei Minuten gelang dem Meisterschaftsfavoriten die Führung, als Torjäger Rene Behrens aus 18 m trocken mit der Pike abzog und Patrick Rehberg im SG-Tor keine Abwehrchance ließ. Nach ungefähr 15 Minuten kam die SG auf dem unbekannten Geläuf (Kunstrasenplatz) besser ins Spiel. Die erste gute Möglichkeit vergab nach Flanke von der rechten Seite durch Fabian Makus Murat Ocak per Kopf. In der 30. Minute wollte ein Zuschauer den Ball für die SG nicht zum Einwurf herausgeben. Daraufhin beleidigte Murat Ocak den Zuschauer, der aber auch noch nach Aussagen von unbeteiligten Augenzeugen gegen Murat Ocak zugetreten haben soll. Der in der Nähe stehende Schiedsrichterassistent informierte sofort Schiedsrichter Yannick Jacobs, der daraufhin Murat Ocak die Rote Karte zeigte. Ob das Treten gegen unseren Spieler auch Gegenstand der Unterredung der Unparteiischen gewesen ist, lässt sich leider nicht nachvollziehen. Auf alle Fälle ist die Entscheidung unter Berücksichtigung aller Umstände als zu hart anzusehen. Das sah auch Kronshagens Trainer Nadeem Hussain so, der näher am Geschehen stand.

Auch vor dem 2:0 (34.) hätte Schiri Jacobs abpfeifen müssen, denn Keeper Patrick Rehberg wurde durch einen Kronshagener Spieler bei einem Abwehrversuch regelwidrig zu Fall gebracht und kam folglich nicht schnell genug auf die Beine, so dass Marcus Laubach keine Mühe hatte, den zurückprallenden Ball aus ca. 20 Meter ins leere Tore zu schießen. Kurz vor der Halbzeit reagierte Torjäger Malte Andres bei einem abgewehrten Ball am schnellsten und brachte sein Team mit 3:0 (41.) in Führung. Da bewahrheitet sich eine alte Fußballweisheit von Jürgen Wegmann: „Wenn Du selbst kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu!“
Kurz nach Wiederanpfiff (49.) erzielte Thore Ceynowa nach einem Freistoß von rechts gegen eine schlecht stehende SG-Defensive per Kopf das 4:0. Damit war der Drops schon gelutscht, denn bei der SG gingen die Köpfe nun nach unten und der TSVK ließ Ball und Gegner laufen. Nur neun Minuten später erhöhte Lars Weithgrube gegen eine zu passiv agierende SG-Defensive auf 5:0 (58.), ehe erneut Torjäger Malte Andres (78.) mit seinem zweiten Treffer und Mubeen Hussain (80.) mit einem Schuss in den Winkel das 7:0-Endergebnis den verdienten Sieg des Tabellenzweiten eintüteten. 

Leider ging der Plan von Trainer Ralf Hartmann nicht auf, zunächst kompakt hinten zu stehen, um dann selbst durch schnelle Konter erfolgreich zu sein. Durch den schnellen Rückstand, der Roten Karte von Murat und dem zweifelhaften zweiten Treffer ging das Konzept leider nicht auf. Der Sieg der Mannschaft von Trainer Nadeem Hussain ist aber insgesamt als verdient zu bezeichnen, weil sich die Mannschaft individuell und im Zusammenspiel als ballsicherer erwies und sich somit auch die Chancen erspielte, die zum Sieg erforderlich waren. Der SG hingegen gelang es nicht, den Ball über mehrere Stationen kontrolliert in die Spitze zu spielen, um die Kronshagener Defensive in Verlegenheit zu bringen. So blieb es bei einigen wenigen Konterversuchen, die aber kaum Gefahr für das Kronshagener Tor brachten.

Gegen den Mitfavoriten zu verlieren ist kein Beinbruch. Jetzt heißt es aber für Mannschaft und Trainer in den verbleibenden zwei Trainingseinheiten das Negativerlebnis so aufzuarbeiten, dass gegen den 1. FC Schinkel eine Mannschaft auf dem Platz steht, die unbedingt gewinnen will, sofern das Seestadion in der nächsten Woche bespielbar ist. Das muss sich auch durch Kampf und Einsatz den treuen SG-Fans erschließen. Das Saisonziel sind 40 Punkte, die den Klassenerhalt bedeuten würden. Dazu fehlen aber noch 12 Punkte, die aus den letzten 10 Spielen geholt werden müssen, um ganz sicher zu gehen. Also, Männer, Ärmel hoch, Blick nach vorn und nicht mehr zurück! Das habt ihr in der Hinrunde nach dem 2:7 auch gezeigt und dann mit 6:1 gegen den 1. FC Schinkel gewonnen.
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