FSG Saxonia                 Preetzer TSV

FSG Saxonia        Preetzer SV

FSG verliert gegen Tabellenführer Preetzer TSV


FSG Saxonia – Preetzer TSV 0:2 (0:1)

Aufstellung: Matthias Balzer – Tobias Jantzen – Jonas Griese – Sascha Reichow – Nicolai Steffen – Bastian Heinrich – Christopher Kroll ab 63. Andre Bolz – Patrick Mester – Dominik Schiffer – Elias Laizer ab 79. Sebastian Brügmann – Jan Olaf Muhs

Tore: 0:1 (42.) Neil Helbing - 0:2 (53.) Maximilian Zimmermann

Schiedsrichter: Tim Jeschkeit (Eckernförder SV)

Assistenten: Oliver Langeberg (Gettorfer SC) und Jesper Rieckmann (Fortuna Stampe)

Besonderes Vorkommnis:

73. Minute: Rote Karte für Patrick Mester nach Foulspiel

Spielbericht

Im Spitzenspiel der Verbandsliga Ost bei Dauernieselregen kamen die Hausherren zunächst besser ins Spiel und erarbeiteten sich in den ersten 20 Minuten auch ein paar Chancen, während das Team von Trainer Andreas Möller zunächst abwartend agierte, nach 24 Spielminuten die erste Chance erspielte und dann langsam besser ins Spiel kam. Wie aus dem Nichts dann das 0:1 (42.), als Neil Helbing aus ca. 25 Metern vor dem FSG-Tor abzog und sich der als Bogenlampe in Richtung FSG-Tor fliegende Ball plötzlich in Tornähe senkte und über FSG-Keeper Balzer hinweg im Bügel des TSG-Tores einschlug. So ging die FSG mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Gleich nach Wiederanpfiff die erste große Chance für den Spitzenreiter (46.), die jedoch vergeben wurde. Auch die FSG hatte anschließend Pech, als sich Jan Olaf Muhs energisch gegen die PTSV-Defensive durchsetzte, sein knallharter Schuss Pfosten und Latte touchierte (49.) und leider nicht ins Tor ging, sondern ins Feld zurückprallte. Dann folgte nach einer Ecke von rechts für die Gäste ein unglückliches Foulspiel im FSG-Strafraum, das Schiedsrichter Jeschkeit mit einem Foulelfmeter ahndete, den Maximilian Zimmermann unhaltbar für FSG-Keeper Balzer zum 0:2 (53.) versenkte.

Knapp zwei Minuten später scheiterte wieder Jan Olaf Muhs, dessen Schuss zunächst geblockt wurde und Elais Laizer vor die Füße fiel. Doch auch Elias konnte das Leder leider nicht im PTSV-Gehäuse unterbringen. Da passt der Spruch: „Wenn du kein Glück hast, dann kommt auch noch Pech dazu!“

Das hatte dann auch noch Patrick Mester in der 73. Minute. Nach einem relativ „harmlosen“ Foulspiel im Mittelfeld zückte der Schiedsrichter sofort die Rote Karte, eine viel zu harte Entscheidung, denn Patrick ist vorher nicht besonders durch Foulspiel aufgefallen, so dass diese Karte für mich als ungerechtfertigt anzusehen ist.

In Unterzahl versuchte die FSG in der verbleibenden Spielzeit zwar noch, das Ergebnis zu verbessern, konnte sich aber nicht mehr entscheidend gegen die PTSV-Defensive durchsetzen. So brachte der Spitzenreiter seinen 2:0-Vorsprung sicher über die Zeit. Insgesamt gesehen war es laut Trainer Ralf Hartmann „eine Begegnung auf Augenhöhe, die letztlich auch anders hätte ausgehen können, jedoch durch zwei unglückliche Umstände gegen uns entschieden wurde“.

Lothar Rath, TSV-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
          FSG Saxonia      TSG Concordia Schoenkirchen 

      FSG Saxonia        TSG Schoenkirchen         
                                           4 : 2
4:2-Heimsieg gegen TSG Concordia Schönkirchen

Torjäger Jan Olaf Muhs schlug wieder zweimal zu

FSG Saxonia weiter ungeschlagen!

 

Aufstellung: Matthias Balzer – Tobias Jantzen – Patrick Mester – Anatoli Lefler ab 85. Valdrin Idrizi – Nicolai Steffen – Bastian Heinrich ab 79, Erik Reichelt – Christopher Kroll – Sascha Reichow – Elias Laizer ab 70. Arne Duggen – Jan Olaf Muhs ab 79. Sebastian Brügmann

Schiedsrichter: Steffen Johannsen (TSV Großsolt-Freienwill)

Schiedsrichterassistenten: Moritz Bern (TSV Kropp) und Jannik Beyer (TSV Eintracht Eggebek)

Zuschauer: 94 Zahlende

Torfolge: 0:1 (16.) Melih Akif Cerrah – 0:2 (22.) Emre Kayali – 1:2 (24.) Jan Olaf Muhs – 2:2 (30.) Elias Laizer – 3:2 (51.) Jan Olaf Muhs – 4:2 (58.) Nicolai Steffen per Kopf



Spielbericht

Auch im achten Saisonspiel blieb das Team von Trainer Ralf Hartmann nach dem 4:2-Heimsieg gegen die TSG Concordia Schönkirchen weiter ungeschlagen. Dabei sah es für die spielerisch gut beginnende Heimelf, die auf Kapitän Jonas Griese, der im Ernteeinsatz war, verzichten musste, zunächst nicht gut aus. Denn die Gäste nutzten nach einem Einwurf auf der linken Angriffsseite die Ungeordnetheit in der FSG-Defensive und gingen durch Melih Cerrah mit 1:0 in Führung (16.). Nur sechs Minuten später erzielte Emre Kayali nach einem schnellen TSG-Konter das 2:0 (22.). War es das schon oder ging da noch etwas, fragten sich nicht nur die 94 zahlenden Zuschauer im Seestadion.

Die FSG ließ sich auch von diesem Rückstand nicht schocken, sondern lieferte postwendend die richtige Antwort. Erst setzte Torjäger Jan Olaf Muhs einem Ball in der Mitte nach und erzwang so einen Ballverlust der unsicheren TSG-Defensive. Mit dem erkämpften Ball am Fuß ging es dann in Richtung TSG-Tor. Mit Auge und der Routine eines Torjägers ließ sich Jan Olaf diese Chance nicht entgehen und verkürzte eiskalt auf 1:2 (24.). Nur sechs Minuten später nutzte Routinier Bastian Heinrich den Freiraum auf dem rechten Flügel zu einem Flankenlauf und bediente den in der Mitte wartenden Elais Laizer, der zur Freude der vielen FSG-Fans kühlen Kopf im Abschluss bewahrte und zum 2:2-Ausgleich (30.) einschob. Weiter Druck machend wollte die FSG noch mehr. Zunächst traf Christopher Kroll leider nur den rechten Pfosten (36.) und Jan Olaf Muhs fehlte bei einem Konter das Glück im Abschluss (41.). So ging es mit dem 2:2 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Johannsen machten die Saxonen sofort wieder Druck und schnürten die Gäste, die in der Offensive kaum noch gefährlich wurden, in deren Hälfte förmlich ein. Erneut war es Torjäger Jan Olaf Muhs, der in der 51. Minute mit seinem Tor zum 3:2-Führung die FSG-Fans an der Seitenlinie zum Jubeln brachte. Gegen seinen gezielten Flachschuss aus der Distanz in die linke untere Ecke hatte auch der gute TSG-Keeper Finn Oland keine Abwehrchance. Weiter Druck machend erspielte sich die FSG gegen jetzt harmlos spielende Gäste einige Chancen, von denen ein Freistoß von rechts, getreten von Dominik Schiffer, unserem Kapitän am heutigen Tag, mit dem Kopf von Nicolai Steffen ins lange Eck zur 4:2-Führung verlängert wurde (58.). War jetzt der „Drops“ gelutscht? Erinnerungen an Flintbek wurden plötzlich wach. Aber diesmal ließ sich die FSG-Defensive „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ und brachte die Zweitoreführung sicher nach Hause. Bitter für die TSG, eine sichere Führung so schnell aus der Hand zu geben, aber auch gut für die FSG, die sich durch die gute Mannschaftsleistung genügend Selbstvertrauen geholt haben dürfte, um dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter und Meisterschaftsfavoriten Preetzer TSV am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im Seestadion Paroli bieten zu können, damit der Kampf um die Meisterschaft in der Verbandsliga Ost nicht weiter so einseitig verläuft.

Trainer Ralf Hartmann zeigte sich mit der kämpferischen Leistung seines Teams mehr als zufrieden und sah auch gute spielerische Ansätze, die den Erfolg rechtfertigten. Auch Ligamanager Dirk Ruckpaul freute sich genau wie die zahlreichen FSG-Fans, die zufrieden das Seestadion verließen, über die drei Punkte, die uns auf Platz vier in der Tabelle klettern ließen, und schaut nun gelassen auf den kommenden Sonntag, wenn der Verbandsligaspitzenreiter Preetzer TSV zum Spitzenspiel der Ungeschlagenen nach Bornhöved kommt.

Bericht: Lothar Rath, FSG-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit