TSV Plön                    FSG Saxonia

  TSV Ploen              FSG Saxonia                                   1 : 1 (0:0)
                         

 FSG Saxonia holt einen Punkt in Plön

Aufstellung: Matthias Balzer (1) - Sebastian Brügmann (2) ab 70. Valdrin Idrizi – Torben Ruckpaul (3) – Jonas Griese (4) - Tobias Jantzen (5) – Arne Duggen (9)- Sebastian Worbs (11/K)- Florian Bruckschlögl (13) - Dominik Schiffer (15) - Patrick Mester (24) – Murat Ocak (44) ab 84. Andre Bolz (11)

Bank: Patrick Rehberg (2. TW) – Henrik Harms (12) und Hendrik Müller (16)

Es fehlten: Marcel Petitjean– Fabian Makus -Elias Laizer - Bastian Heinrich– Kai Dose (13)

Schiedsrichter: Salih Topaloglu. Inter Türkspor Kiel

Schiedsrichterassistenten:

Philipp Timm, TuS Gaarden, und Jonas Fischer, TSV Altenholz

Torfolge: 1:0 (52.) Jan Henningsen - 1:1 (81.) Sebastian Worbs per Elfmeter

Gelbe Karten: Florian Bruckschlögl (59.) wegen Foulspiels, die man geben kann, aber nicht unbedingt muss, und Trainer Ralf Hartmann (59.) nach gelb für „Floh“ wegen Meckerns

Zuschauer: 120, darunter viele FSG-Fans

Spielbericht:

(LR) Die FSG hatte am Freitagabend beim Tabellenvierten, dem TSV Plön, ein dickes Brett zu bohren. Die „Blues“ wollten unbedingt die drei Punkte im Kampf im Schiffsthal behalten, um weiter in Reichweite zum aufstiegsrelevanten Platz zwei zu bleiben, während die FSG, trotz des guten Gefühls aus der letzten Saison, als sie dort überraschend für alle Anwesenden mit 4:1 gewann, mannschaftlich geschlossen alles geben musste, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Keine leichte Aufgabe, denn das Spiel fand für die FSG unter gewöhnungsbedürftigen Lichtverhältnissen statt.

Beide Mannschaften vertrauten zunächst auf ihre sichere Defensive, so dass aufregende Torraumszenen in der ersten Halbzeit Mangelware blieben. Die Chancen, die beide Seiten erspielten, resultierten nur aus Distanzschüssen. Da hatte das Team von TSV-Trainer Danilo Blank leicht die Nase vorn. Ansonsten sahen die Zuschauer im Plöner Schiffsthal-Stadion ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen schnellen Ballverlusten bei den Angriffsversuchen. So ging es mit einem für die Zuschauer enttäuschenden torlosen Unentschieden in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff kam die FSG zunächst besser ins Spiel. Arne Duggen (47.) vergab die mögliche Führung. Dann die kalte Dusche nach einer Ecke von links. Die ansonsten sicher stehende FSG-Defensive passte einen kurzen Moment nicht auf, so dass der völlig blank stehende Plöner Kapitän Sören Balk den Ball als Aufsetzer köpfen konnte und Jens Henningsen das Gastgeschenk der FSG zur 1:0-Führung einnetzte.

In der Folge hätte der Gastgeber den Sack vorzeitig zumachen können, scheiterte aber zweimal (62./65.). So kam es, wie es kommen musste. Nach einem langen Ball von rechts in den Plöner Strafraum wurde Arne Duggen, der sich mit dem Ball weg vom Plöner Tor bewegte, dort ohne Not von den Beinen geholt. Der Unparteiische aus Kiel zeigte sofort auf den Punkt. Kapitän Sebastian Worbs übernahm Verantwortung und versenkte das Geschenk der Gastgeber eiskalt unten rechts zum 1:1-Ausgleich (81.). Weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten blieben ungenutzt. So auch ein fulminanter Schuss von Jens Henningsen in der zweiten Minute der Nachspielzeit, den FSG-Keeper Matthias Balzer gekonnt zur Ecke abwehrte. Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Punktgewinn im ersten Flutlichtspiel der Saison für die FSG.

Am kommenden Samstag, um 14:00 Uhr, geht es zum großen Titelfavoriten FC Kilia Kiel nach Kiel. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Aber dieses Gefühl kennt die FSG ja schon, denn im Hinspiel gewann die FSG knapp mit 5:4 gegen enttäuschende Kieler.

Stimmen zum Spiel:

Trainer Ralf Hartmann sah „ein sehr zerfahrenes Spiel von beiden Seiten, welches durch Fehlpässe und wenigen Torchancen geprägt war. Plön versuchte es durch Fernschüsse, wir kamen kaum vor das gegnerische Tor, hatten aber durch Arne Duggen die einzige Grosschance in der ersten Halbzeit, der aber am Plöner Schlussmann im 1 gegen 1 scheiterte. Das Bild änderte sich kaum in der zweiten Halbzeit, sodass ein Standard zur Führung von Plön führte. Gleich zwei Akteure der Blues standen völlig frei im Strafraum der FSG und hatten keine Probleme zur Führung einzuköpfen. Es schien wie ein Weckruf zu sein, denn im Anschluss kamen wir besser ins Spiel, holten uns die zweiten Bälle und kamen einige Male gefährlich vor das Plöner Tor. Letzten Endes musste ein Standard, durch einen verwandelten FE von Sebastian Worbs, ausgleichen, um diesen Punkt noch mitzunehmen. Ein noch knapp am Plöner Tor vorbeigehender Kopfball durch Arne Duggen wäre aber zu viel des Guten gewesen“.

Auch Kapitän Sebastian Worbs hob hervor, dass „es für die Zuschauer kein schönes Spiel war, weil die Fehlpassquote auf beiden Seiten doch recht hoch war. Letztlich haben zwei Geschenke zu den beiden Toren und dem unterm Strich gesehenen gerechten Unentschieden geführt. Wir können damit gut leben, für Plön ist das im Kampf um Platz zwei aber sicherlich zu wenig“.

Bericht: Lothar Rath, TSV-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit