SG Bornhöved/Schmalensee                ASV Dersau

    SG BornhSchmWank                     ASV Dersau
                                           
2 : 0
SG revanchierte sich im Lokalderby gegen ASV Dersau und erspielte sich mit dem Dreier schon 28 Punkte

SG Bornhöved/Schmalensee: Patrick Rehberg – Florian Bruckschlögl (ab 69. Sebastian Brügmann) - Jonas Griese - Torben Ruckpaul – Hendrik Müller –Kai Dose (ab 75. Max Knaup) - Tim Garnitz -– Marcel Petitijan - Valdrin Idrizi – Fabian Makus - Murat Ocak

Tore: 1:0 (11.) und 2:0 (87.) Fabian Makus

Verletzt: Rene Danker – Metin Sari – Elias Laizers – Andre Bolz  

Gelb-Rot-Gesperrt: Patrick Mester

Gelbe Karten:Murat Ocak (38.) Foulspiel - Marcel Petitijan (71.) Foulspiel – Max Knaub (83,) Foulspiel - Gelb-Rot: Murat Ocak (71.) wiederholtes Foulspiel

Schiedsrichter: Patrick Möller, KFV Lübeck, mit einer guten Leistung, pfiff konsequent in beide Richtungen, auch wenn es die Gästespieler situativ anders sahen.

Zuschauer:100 bei sonnigem Herbstwetter

Spielbericht

(LR) Bei herrlich sonnigem Herbstwetter, aber tiefen Boden im Seestadion übernahm die SG von Beginn an die Initiative und setzte die „Keiler“ aus dem Waldstadion in Dersau sofort unter Druck. Nach zwei Warnschüssen, erst scheiterte Fabian Makus an Gästekeeper Philipp Ruehter (7.), dann Jonas Griese per Kopf nach einem Standard, spielte Valdrin Idrizi den Ball von links auf Kai Dose auf der rechten Seite, der sofort Torjäger Fabian Makus in der Mitte bediente und eiskalt zur 1:0-Führung einnetzte. Das Gästeteam von Trainer Roy Meinhard erholte sich schnell von dem Schock und kam besser ins Spiel, weil die SG nach der Führung nicht mehr agierte, sondern nur noch reagierte. Zum Glück aber offenbarten die Dersauer Abschlussschwächen oder scheiterten an dem starken Patrick Rehberg, so wie in der 21. Minute, als er nach einem Fehler von Hendrik Müller einen Schuss des freistehenden Moritz Kleemann hervorragend parierte. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichters Patrick Möller aus Lübeck, der sich auch durch die vielen verbalen Attacken der Gäste in seinen Entscheidungen nicht beeinflussen ließ, bei der glücklichen SG-Führung.

In der Pause schien Trainer Ralf Hartmann, der als 14. Spieler mit auf dem Spielberichtsbogen stand, die richtigen Worte gefunden zu haben, denn jetzt zeigten sich die „Männer vom See“ wieder präsenter und machten Druck, während der ASV nur zu sporadischen Kontern kam. Ab der 58. Minute spielte die SG zwar in Überzahl, denn Moritz Kleemann sah nach einem Foulspiel zunächst „gelb“ und bettelte dann sofort verbal um die nächste „Gelbe“, die er auch prompt bekam, vergab aber in der 60. Minute gleich dreimal durch Marcel, Fabian und Murat die große Möglichkeit, die Führung auszubauen. Bei einem der schnelle ASV-Konter stockte den SG-Fans kurz der Atem. Doch der Treffer zählte zum Glück nicht, weil der Gästetorschütze deutlich erkennbar im Abseits stand und es der Schiedsrichterassist auch sofort anzeigte. Dann ging der erfahrene Murat Ocak im Mittelfeld zu aggressiv in den Zweikampf und sah dafür auch seine zweite gelbe Karte (71.). Wieder personeller Gleichstand und mehr Platz auf dem Spielfeld. Während der ASV noch einmal alle Kräfte bündelte, um zum Ausgleich zu kommen, versuchte die SG ihr Glück durch schnelle Konter.Doch die SG-Defensive ließ nichts mehr anbrennen. Valdrin Idrizi hätte den Sack (85.) zumachen können, vergab aber das gute Zuspiel von Max Knaub. Kurz vor Schluss (87.) dann doch noch die endgültige Entscheidung. Marcel Petitijan setzte Valdo vor dem gegnerischen Tor in Szene, der uneigennützig den besser postierten Fabian Makus bediente und mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel nicht nur die Führung in der Torjägerliste der Verbandsliga Ost übernahm, sondern seinem Team erneut drei Punkte bescherte.
 
Einwurf: So sehe ich das

(LR)Zunächst stark begonnen, dann aber stark nachgelassen. Zum Glück zeigten sich die Gäste aus Dersau aber als nicht treffsicher, so dass die Halbzeitpause kam zur rechten Zeit, denn dort konnten die SG-Spieler durch den Trainer neu justiert werden. Mit einer erkennbaren Leistungssteigerung und dem unbedingten Siegeswillen aller Spieler reichte es in der zweiten Halbzeit erneut zu einem Dreier, auch wenn spielerisch gerade im Spiel nach vorne und im Passspiel noch viel Luft nach oben ist.

Aber unterm Strich zählen nur die Punkte. Deshalb zunächst ein Sonderlob für die kämpferisch gute Mannschaftsleistung. 28 Punkte nach 16 Spielen und als bester Aufsteiger auf Platz 4, das sind schon beeindruckende Zahlen. Selbst der kühnste Optimist hätte dies bei realistischer Einschätzung der Spielstärke der Mannschaft, die ohne große namhafte Verstärkungen in die Verbandsligasaison ging, nicht für möglich gehalten, zumal die SG nach den ersten vier Pleiten zu Saisonbeginn schon als erster Absteiger gehandelt wurde. Dann der Umschwung nach dem knappen 2:1-Heimsieg gegen die SG Insel Fehmarn mit einer beeindruckenden Serie von neun Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Damit legte das Team von Trainer Ralf Hartmann das Fundament für den frühzeitigen Klassenerhalt, auch wenn noch 14 Spieltage folgen. Dennoch darf sich die Mannschaft jetzt nicht zurücklehnen, sondern muss versuchen, weiter so geschlossen aufzutreten und über den Kampf auch in die nächsten vermeintlich „leichten“ Auswärtsspiele gegen den FC Kilia (15./7 Punkte) und gegen die SG Insel Fehmarn (14./11 Punkte) zu gehen, ehe dann am 02.12.2018, 14:00 Uhr der Herbstmeister und aktuelle Tabellenführer SVE Comet Kiel seine Visitenkarte im Seestadion abgeben wird.

Nochmals Glückwunsch an alle Aktiven und das SG-Umfeld für den bisherigen Saisonverlauf, verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns über weitere Erfolge freuen dürfen.

Der Mann des Tages:

Fabian Makus

IMG 1871

Mit seinen beiden Toren gegen den ASV Dersau legte „Fabi“ nicht nur den Grundstein für den späteren Sieg, sondern übernahm auch mit seinen 12 Treffern in 16 Spielen die Führung in der Torjägerliste der Verbandsliga Ost. Wir hoffen, dass „Fabi“ weiter so treffsicher sein wird und wünschen ihm weiter, dass er verletzungsfrei bleiben möge!
 
  SG Bornhöved/Schmalensee         Dobersdorfer SV              
       SG BornhSchmWank                       Dobersdorfer SV                                            2 : 1  (2 : 0)
  SG holte in Unterzahl dank Elfmeterkiller                             „Paddy“
           zu Hause den nächsten Dreier

SG Bornhöved/Schmalensee: Patrick Rehberg – Rene Danker (ab 84. Sebastian Brügmann- Jonas Griese - Torben Ruckpaul – Hendrik Müller - Florian Bruckschlögl (ab 61. Tim Garnitz) - Patrick Mester – Marcel Petitijan - Valdrin Idrizi – Fabian Makus - Murat Ocak(ab 59.Max Knaub)

Tore: 1:0 (17.) Marcel Petitijan – 2:0 (19.) Fabian Makus – 2:1 (81.) Dennis Bock

Gelbe Karten:Jonas Griese (32.) Foulspiel - Florian Bruckschlögl (38.) Foulspiel –Murat Ocak (46.) Foulspiel - Patrick Mester (47.) Unsportlichkeit - Valdrin Idrizi (68.) Foulspiel -Marcel Petitijan (89.) Foulspiel

Gelb-Rot: Patrick Mester (59.) Foulspiel

Schiedsrichter: Maximilian Deeg, VfL Bad Schwartau, pfiff bis Mitte der zweiten Halbzeit konsequent, doch dann hatte auch der unbeteiligte Zuschauer den Eindruck, dass in manchen Situationen eher zu Gunsten der Gäste entschieden wurde.

Zuschauer: 90 bei trübem Herbstwetter

Spielbericht

(LR)Gegen den seit sieben Pflichtspielen ungeschlagenen Gast aus dem Kreis Plön begann das personell geschwächte Team von Trainer Ralf Hartmann zunächst verhalten, kam aber mit zunehmender Spieldauer in der Offensive besser ins Spiel, weil der Ball diesmal besser in den eigenen Reihen lief. Da die gegnerische Abwehr um Jirka Wentorp nicht so sicher stand, erspielte sich die SG einige Chancen, von denen zwei eiskalt verwandelt wurden. Erst nutzte Marcel Petitijan seinen Freiraum (17.) und nur zwei Minuten später schlug Torjäger Fabian Makus zu und brachte die SG mit 2:0 in Führung. Die SG-Defensive um Kapitän Jonas Griese hingegen ließ die relativ harmlose DSV-Offensive, abgesehen von einigen Freistößen, bis zur Pause kaum zur Entfaltung kommen.

Nach Wiederanpfiff kassierte Mittelfeldakteur Patrick Mester eine unnötige gelbe Karte wegen Meckerns, weil er eine aus seiner Sicht strittige Entscheidung von Schiedsrichter Deeg entsprechend kommentierte, die im weiteren Spielverlauf Folgen haben sollte. Zunächst forcierte die Mannschaft von Gästetrainer Thomas Matthies das Tempo und wollte unbedingt den schnellen Anschlusstreffer. Doch das SG-Bollwerk hielt dem Druck stand. Dann die 61. Minute: Patrick Mester brachte einen DSV-Spieler regelwidrig im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Deeg zeigte sofort auf den Punkt und zog nach der gelben Karte sofort die rote Karte. Danach kam die große Stunde von „Paddy“ im SG-Tor, denn er erahnte die Ecke, tauchte reaktionsschnell nach links unten ab und verhinderte so den Anschlusstreffer. Jetzt übernahm der DSV in Überzahl die Spielkontrolle. Doch die in Unterzahl kämpfende SG stand hinten weiter kompakt und setzte auf Konter über den schnellen Fabian Makus. Marcel Petitijan hätte den Sack rechtzeitig zumachen können, vergab aber eine Riesenmöglichkeit (79.). So konnte der DSV durch einen Freistoß aus ca. 20 Metern zentral vor dem Tor doch noch auf 1:2 verkürzen (81.). Keine Chance für „Paddy“, aber zu spät, denn die SG brachte den knappen Vorsprung souverän über die Zeit.

Fazit: Die SG ging spielerisch verbessert ins Spiel und zeigte auch kämpferisch eine gute Leistung, brachte sich dann aber durch die überflüssige Gelbe fast noch selbst um die drei Punkte. Aber es gab da ja noch „Paddy“ im SG-Tor. Glückwunsch zu 25 Punkten und Platz 5 nach Abschluss der Hinrunde. Damit hätte nach den ersten vier Spielen keiner der SG-Fans gerechnet.