SSG Rot Schwarz Kiel           FSG I Saxonia
SSG Rot Schwarz Kiel        FSG Saxonia
SSG Rot-Schwarz Kiel FSG Saxonia 4:1 (2:0)

Aufstellung:
Daniel Hahne Sebastian Brügmann Jonas Griese Anatoli Lefler Niclas Steffen Elias Laizer Tobias Jantzen ab 84. Rasmus Faber Tim Wedemeyer Dominik Schiffer Arne Duggen Andre Bolz ab 46.
Jeronimo Frank


Auf der Bank:
Patrick Rehberg Rene Danker Nick Ziemann Dennis Schröder


Es fehlten:
Sascha Reichow Jan Olaf Muhs Patrick Mester Bastian Heinrich Christopher Kroll Erik Reichelt


To
rfolge: 1:0 (34.) Kristof Koop 2:0 (37.) Oliver Dreier 2:1 (61.) Elias Laizer 3:1 (80.) Julius Todt 4:1 (85.) Tobias Nehren


Schiedsrichter:
Justin Raven Fedde (SV Hochdonn)


Zuschauer:
100, darunter auch viele FSG-Fans


B
esonderes Vorkommnis: 31. Minute: Arne Duggen erhielt nach einem völlig unnötigen Foulspiel die Rote Karte.


Spielbericht


(LR) Von Beginn an dominierten die Hausherren im eigenen Stadion gegen die stark ersatzgeschwächten Saxonen und erspielten sich gegen die von Kapitän Jonas Griese organisierte FSG-Defensive
auch einige Chancen, die
allerdings nicht zu zählbaren Erfolgen führten. Dann folgte nach einem Konterangriff der FSG fast am gegnerischen Strafraum ein unnötiges Foulspiel von Arne Duggen, der nach Rücksprache des Schiedsrichters mit seinem
Assistenten berechtigt die Rote Karte zückte. Offensichtlich geschockt von dem Platzverweis stand die FSG-Defensive kurzfristig nicht mehr so stabil und fing sich kurz hintereinander zwei Tore ein. Nach Wiederanpfiff domi-
nierte zunächst weiter die Heimmannschaft, der aber trotz einiger Möglichkeiten gegen eine kompakt stehende FSG-Defensive keine weiteren Treffer gelangen. Dafür schlug die FSG nach einem Konter, den sich Elais Laizer in
der gegnerischen Hälfte erlief und auch den gegnerischen Torwart Bent Kalbhenn ausspielte und zum 1:2 (61.) ins leere Tor traf. Die Rot-Schwarzen fanden jetzt kein Mittel mehr, die stabil stehende FSG-Defensive in Verlegenheit zu bringen, obwohl sie gefühlt 90 % Ballbesitz hatten. Erst zehn
Minuten vor Schluss dann die Entscheidung, als nach einem schnellen Konter über rechts der Ball in die Mitte kam und Julius Todt in der Mitte stehend die Hereingabe zum 3:1 verwandelte. Kurz danach wieder über rechts ein schneller Konter, der dann zum 4:1-Endstand durch Tobias Nehren führte.


Insgesamt ein verdienter Sieg für die spielerisch besseren Kieler. Allerdi
ngs hat die FSG in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt und sich nicht hängen lassen, sondern in Unterzahl gut verteidigt und das Spiel durch den Anschlusstreffer zwischenzeitlich wieder etwas spannender gemacht. Mehr
war an diesem trüben Nachmittag in Kiel für die FSG allerdings nicht drin.


Bericht: Lothar Rath,
TSV-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
        FSG Saxonia                     TSV Plön

FSG Saxonia        TSV Ploen

                                0 : 1
Vermeidbare FSG-Schlappe

FSG Saxonia - TSV Plön 0:1 (0:1)

Aufstellung: Daniel Hahne – Tobias Jantzen – Anatoli Lefler – Jonas Griese – Nicolai Steffen – Elias Laizer - Bastian Heinrich – Tim Wedemeyer – Dominik Schiffer – Arne Duggen – Andre Bolz

Auf der Bank: Erik Reichelt – Sebastian Brügmann – Kai Dose – Torben Ruckpaul

Es fehlten: Sascha Reichow, Jan Olaf Muhs und Valdrin Idrizi (alle krank) – Christopher Kroll (verletzt) - Patrick Mester (Gesperrt noch zwei Spiele) – Florian Bruckschlögl (nicht mehr im Kader)

Schiedsrichter: Nils Ladwig

Assistenten: Christopher Kirchhoff und Lars Martiensen

Verwarnungen: 5 x gelb für die FSG und 2 x gelb für den TSV

Torfolge: 0:1 (43.) Sören Balk - Zuschauer: 130, davon 87 Zahlende



Spielbericht:

Leider ist es dem Team von Trainer Ralf Hartmann vor heimischen Publikum nicht gelungen, auch das dritte Spiel in diesem Jahr gegen den TSV Plön für sich zu entscheiden. Dabei übernahm die FSG, die auf mehrere Stammspieler verzichten musste, von Beginn an die Initiative und ließ Ball und Gegner laufen, während die Plöner Gäste spielerisch wenig zu bieten hatten. Bereits nach drei Minuten nutzte Tobias Jantzen nach einer Balleroberung den Freiraum auf der rechten Seite. Seine genaue Flanke erreichte den in der Mitte stehenden Arne Duggen, der aber mit seinem Schuss am Plöner Keeper Björn Alberts scheiterte. Die FSG machte weiter Druck und bestimmte das Spiel. Die „Blues“ kamen erstmalig nach 16 Minuten vor das FSG-Gehäuse, scheiterten jedoch an FSG-Keeper Daniel Hahne, der wieder im FSG-Kasten stand. Kurz danach wieder eine gute Möglichkeit für die FSG (17.), ehe Arne Duggen nach einer Flanke von Dominik Schiffer von linken Seite leider nur die Latte traf (18.).

Erst nach ca. 35 Minuten kam das Team von Trainer Danilo Blank besser ins Spiel, weil der Druck der FSG aus von außen nicht nachvollziehbaren Gründen plötzlich nachließ und Plön jetzt zwar spielbestimmender wurde, aber kaum zu nennenswerten Torchancen kam. In der 43. Spielminute brachte ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau der FSG auf der rechten Abwehrseite die Gäste in Ballbesitz. Nach einer Hereingabe von links stand Sören Balk in der Mitte goldrichtig und versenkte das Leder zur überraschenden 1:0-Pausenführung im FSG-Gehäuse.

Nach Wiederanpfiff erspielte sich die FSG optisch zwar ein leichtes Übergewicht, doch bis auf eine gute Möglichkeit von Elias Laizer (80.) gab es kaum nennenswerte Torchancen. Auch die Plöner brachten mit der 1:0-Führung im Rücken kaum noch Produktives zustande, so dass es bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Nils Ladwig beim 0:1 blieb. Eine unnötige Niederlage im Jahnstadion gegen einen Gegner, der spielerisch nicht besser war, sondern einmal nur mehr Glück im Abschluss hatte. Leider vermissten die treuen FSG-Fans an der Seite gerade in den zweiten 45 Minuten ein Aufbäumen der FSG gegen die drohende Niederlage, weil keiner auf dem Feld die Ärmel hochkrempelte und versuchte, sein Team mitzureißen. So verließen die treuen FSG-Fans unzufrieden mit der Leistung ihres Teams enttäuscht das Jahnstadion.

Dazu Trainer Ralf Hartmann: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, in der wir unsere wirklich guten Chancen leider nicht genutzt haben. Nach 30 Minuten kam Plön etwas besser ins Spiel, zumal wir dem Gegner in dieser Phase zu viel Zeit und Raum ließen. Plön hingegen nutzte die wirklich einzige Halbchance gleich zum 0:1, weil wir nicht konsequent in die Zweikämpfe gingen. In der zweiten Halbzeit hatten wir zwar ein optisches Übergewicht, ohne aber auf dem schwer bespielbaren Platz zu glänzen. Lediglich eine Grosschance durch Elias Laizer war dann letzten Endes zu wenig, um den Plönern den mehr als glücklichen Sieg noch aus der Hand reißen zu können!“