Rot Schwarz Kiel          FSG 1 Saxonia           
  Rot Schwarz Kiel                     FSG Saxonia             
                         
FSG verliert mit
                          
                             5:2 (1:1)


 Auswärtsschlappe für die FSG Saxonia in Kiel

Aufstellung: Patrick Rehberg (17) – Felix Hartmann (15) –Hendrik Müller(16) - Marcel Petitjean (2) - Tobias Jantzen (5) - Bastian Heinrich (8) –Dominik Schiffer (15) –Valdrin Idrizi (19) - Arne Duggen (9) – Fabian Makus (10) – Kai Dose (99), ab 66. Murat Ocak (29)

Bank: Matthias Balzer (1)- Leander Kemme (5)Torben Ruckpaul (3)

Es fehlten: Patrick Mester Urlaub -Florian Bruckschlögl Rotsperre- Sebastian Brügmann - Sebastian Worbs Verletzt

Schiedsrichter: Arne Jochimsen, ETSV Fortuna Glückstadt

Torfolge: 1:0 (28.) Steffen Sitte – 1:1 (41.) Fabian Makus nach Vorarbeit von Kai Dose – 2:1 (50.) Eigentor Tobias Jantzen- 3:1 (67.) Steffen Sitte – 4:1 (73.) Kristof Koop – 4:2 (89.) Fabian Makus – 5:2 (90.) Silas Lohse

Gelbe Karten:Felix Hartmann (30.) Foulspiel– Kai Dose (57.) – Tobias Jantzen (66.) und Valdrin Idrizi (79.)alle wegen einer Unsportlichkeit

Gelb/Rot: Felix Hartmann (33.) Foulspiel

Zuschauer: 100

Spielbericht:

In einem für beide Seiten wichtigen Spiel zeigten sich die Rot-Schwarzen aus Kiel insgesamt spielfreudiger und gewannen nach fünf sieglosen Spielen verdient mit 5:2 Toren. Allerdings spielte die FSG seit der 33. Minute mit nur zehn Spielern, weil Debütant Felix Hartmann nach seiner ersten gelben Karte (30.) durch sein zweites Foulspiel zwar eine RSK-Torchance vereitelte, dafür aber gelb-rot sah.

Trainer Ralf Hartmann musste, bedingt durch die Sperre von Florian Bruckschlögl, den verletzungsbedingten Ausfall von Torben Ruckpaul das urlaubsbedingte Fehlen von Patrick Mester, die Innenverteidigung erneut umstellen. Außerdem stand mit Felix Hartmann auf der rechten Außenverteidigerposition ein Debütant im Dress der FSG auf dem Feld. Dennoch übernahm zunächst die FSG die Initiative, während die defensiv eingestellten Hausherren ihr Glück im schnellen Konterspiel suchten und nach zwei Minuten nach einem Fehler in der FSG-Defensive damit fast erfolgreich gewesen wären. Fast im Gegenzug die große Chance durch Kai Dose (4.), der von Arne Duggen, spielte diesmal im zentralen Mittelfeld und machte eine gute Partie ohne gelbe Karte, hervorragend in Szene gesetzt wurde, den Ball leider nicht versenken konnte. Auch Bastian Heinrich machte es in der 17. Minute nicht besser, als er alleine auf RSK-Keeper Dustin Markwardt, der als gelernter Feldspieler die etatmäßigen Torleute gut vertrat, zulief, aber das Leder nicht am Keeper vorbei ins RSK-Tor brachte. Das war es dann auch mit der FSG-Offensivkraft. Die Hausherren dominierten nun eindeutig das Spiel und ließen Ball und Gegner nach Belieben laufen. So auch in der 28. Minute, als nach einem schnellen Angriff über rechts Steffen Sitte in der Mitte frei stand und den Ball zum Führungstreffer für die RSK einnetzte. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann noch einmal die in Unterzahl spielende FSG besser ins Spiel und machte nach einem schönen Spielzug, eingeleitet von Arne Duggen, der aus der Mitte heraus Kai Dose auf rechts anspielte und dessen Flanke verwertete Fabian Makus in akrobatischer Manier, noch vor der Pause das wichtige 1:1.

Die Gastgeber starteten besser in den zweiten Durchgang und erwischten die erneut neu formierte FSG-Defensive auf den falschen Fuß, denn Tobias Jantzen traf nach einer Hereingabe von rechts leider das falsche Tor (50.). Dem 3:1 (67.) durch Steffen Sitte ging ein Handspiel voraus, das weder der Schiedsrichter, der gegen die tiefstehende Sonne schaute, sah noch vom Linienrichter angezeigt wurde. Die FSG bemühte sich auch nach dem 4:1 (74.) durch Kristof Koop zwar weiter um Ergebnisverbesserung, doch mehr als das 2:4 (85.), erneut durch Fabian Makus nach Flanke von Dominik Schiffer von der linken Seite, war heute nicht drin. Fast mit dem Schlusspfiff dann noch das 2:5 (90.) durch Silas Lohse,

Nach der zweiten Niederlage der FSG in Folge muss das Team von Trainer Hartmann jetzt aufpassen, in den nächsten Spielen nicht noch weiter abzurutschen. Deshalb sind alle gefordert, die Hebel auf Sieg umzulegen und wieder richtig Gas zu geben. Das nächste Heimspiel ist am kommenden Sonntag gegen den gut gestarteten Aufsteiger Probsteier SG 2012, der in der Tabelle zum Glück ja vor der FSG steht. Und gegen solche Mannschaften scheint die FSG besonders motiviert zu sein.